So individuell wie Ihre Situation – so individuell ist auch unser Therapieangebot für Sie!
Deswegen können wir Ihnen an dieser Stelle nur einen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Therapieformen geben. Genauere Informationen geben wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch bzw. im Zuge der Therapie.

Sie haben eine Therapie verordnet bekommen, die nicht aufgelistet ist? Oder Sie haben Fragen zu unserem Leistungsangebot?
Nutzen Sie dafür einfach unser Kontaktformular oder rufen Sie uns unter 06131 / 215 67 09 an!

Unser Therapieschwerpunkt liegt in der Behandlung orthopädisch-chirugischer Krankheitsbilder. Das Angebot umfasst rehabilitative als auch präventive Behandlungen, um dauerhaft schmerz- und einschränkungsfreie Funktionen der Gelenke, des Muskel-, Sehnen- und Bandapparates zu gewährleisten. Wir bieten keine Behandlung von neurologischen Erkrankungen an, da wir darauf nicht spezialisiert sind und Sie mit einer neurologischen Diagnose besser von Kollegen mit entsprechender Zusatzausbildung behandelt und betreut werden können.

  • Krankengymnastik (KG)

    Die klassische Behandlung innerhalb der Physiotherapie

    Die Behandlung der Beschwerden kann sehr vielseitig und vielschichtig erfolgen. Durch Trainingsübungen, Mobilisation, Erweiterung der Gelenkbeweglichkeit, Dehnung, Massage- und Weichteiltechniken und Einflussnahme und Optimierung der neurophysiologischen Abläufe, also der Kommunikation zwischen Gehirn, Nervensystem und Muskel in Bewegungsmustern.
    Die Behandlung zielt einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z.B. Stoffwechselanregung, Verbesserung der Muskelfunktion) ab, als auch auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus und des eigenverantwortlichen Umgangs mit dem eigenen Körper.

    Das Ziel dabei ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens.

  • Manuelle Therapie (MT)

    Die spezialisierte Behandlungsform innerhalb der Physiotherapie

    Manuelle Therapie ist eine Therapieform zur Behandlung von Gelenken und allen darauf einwirkenden Strukturen. Dazu zählen neben den Muskeln auch die Gelenkkapseln, Nerven, Sehnen und Bänder.
    Im Vergleich zur Krankengymnastik bietet die Manuelle Therapie Möglichkeiten noch genauer und differenzierter Symptomatiken der Gelenke und Wirbel zu behandeln. Sowohl Instabilitäten, als auch Bewegungseinschränkungen lassen sich mittels Manueller Therapie präzise und effektiv beheben.

  • Manuelle Therapie bei Beschwerden des Kiefergelenks

    Der „Spezialist“ innerhalb der Manuellen Therapie

    Häufig auch als CMD-Behandlung bezeichnet, geht es bei dieser speziellen Form der Manuellen Therapie meist um eine Fehlfunktion zwischen Schädel und Unterkiefer. Dadurch entstehen verschiedene Symptome im Bereich der Kiefergelenke und/oder angrenzender Strukturen, die auch Auswirkungen auf den gesamten Körper haben können.

    Ziel einer Behandlung ist es, die Ursache Ihrer Beschwerden herauszufinden, Wechselwirkungen zu erkennen und im Anschluss ein entsprechendes Therapiekonzept zu erstellen.
    Dabei arbeiten wir auch gerne mit Ihrem Zahnarzt und/oder Kieferorthopäden zusammen.

    Grundlage für eine derartige Behandlung sind zusätzlich Fortbildungen, um die genauen Zusammenhänge festzustellen und Ihnen auf dieser Basis entsprechend therapeutisch helfen zu können.

  • Manuelle Lymphdrainage (MLD)

    Die sanfte Therapieform mit großer Wirkung

    Die manuelle Lymphdrainage ist eine der 4 Säulen der sog. komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE). Die Wirkungen sind sehr vielfältig; primär dient die MLD aber als Ödem- und Entstauungstherapie für geschwollene Körperregionen.
    Dabei werden in systematischer Anordnung die speziellen Griffe vom Körperstamm bis zur betroffenen Körperregion durchgeführt.

    Ziel hierbei ist der Abtransport von sich stauender Flüssigkeit in geschwollenen Körperregion und/ der Gelenken nach Operationen, Unfällen oder bei Störungen des Lymphgefäßsystems.

    Die MLD als Therapieform trägt aber nur zum Teil zum Behandlungserfolg bei. Idealerweise unterstützen und erhalten Sie den Effekt der MLD durch das Tragen von speziell angepassten Kompressionsstrümpfen.

  • Klassische Massage (KMT)

    Der historische Ursprung der physikalischen Therapie

    Die klassische Massagetechnik ist wahrscheinlich die bekannteste Maßnahme der physikalischen Therapie, die sich vor allem auf ihre Muskulatur auswirkt und im Ganzen eine eher entspannende Wirkung auf ihren Körper und ihre Stimmung hat.
    Dies ist allerdings nur ein Teil der Wirkung einer Massage. Über den entspannenden Effekt hinaus kann eine Massage auch die Wundheilung verbessern, Schmerzen lindern, den Zellstoffwechsel anregen und zu einer psychischen Entspannung führen.

  • Wärmetherapie (WT)

    Die entspannende Ergänzung

    Die Wärmetherapie ist eine ergänzende Leistung zur Therapie oder Massage. Sie dient der Schmerzreduktion, der Durchblutungssteigerung und wird gerne als Vorbereitung auf die Therapie oder Massage bzw. in einer Form der Nachruhe im Anschluss an die Therapie durchgeführt. Die Behandlung erfolgt bei uns mit hochwertigem Naturmoor, Wärmeträgern oder einem modernen Rotlichtstrahler.

  • Kältetherapie (KT)

    Die „coole“ Therapieergänzung

    Zur Schmerzlinderung und Verbesserung des Stoffwechsels nutzt man in der Regel Kälteträger oder handelsübliches Eis; entweder im Form von Gel-Kühlpacks oder sog. Eis-Lollies.

    Die Kältetherapie bieten wir Ihnen ergänzend innerhalb Ihrer Wunsch- oder verordneten Therapie an. Diese muss nicht gesondert verschrieben oder gebucht werden, da wir nach Rücksprache mit Ihnen bei entsprechender Indikation und zu erwartendem Nutzen eine solche Behandlung kostenfrei anbieten.

  • Elektrotherapie (ET)

    Der „spannende“ Therapiezusatz

    Ihr Körper „steuert“ mittels elektrischer Signale über Nerven alle Prozesse vom Gehirn aus. Mit Hilfe der Elektrotherapie kann man diese Signale bei Beschwerden positiv beeinflussen. Im Bereich der Elektrotherapie sind verschiedene Anwendungsformen möglich.

    Je nach Befund, Schmerzzustand, Gewebesituation und Heilungsprozess wird die angemessene Stromform und Technik der Anwendung gewählt. Die Elektrotherapie kann sehr gut schmerzlindernd, regulierend genutzt werden und wird ebenfalls wie die Wärmetherapie als zusätzliche Anwendung zur Krankengymnastik, der Manuellen Therapie oder der Massage eingesetzt.

  • Schlingentisch

    Einfach mal „abhängen“

    Die Therapie im Schlingentisch eignet sich besonders in Kombination mit Manueller Therapie. Dabei werden Teile des Körpers zur Entlastung oder Mobilisation in spezielle Baumwollschlingen in den sog. Schlingentisch gehängt.

    Die typischen zugrunde liegenden Diagnosen für diese Therapieform sind degenerative Veränderungen und/oder Schmerzzustände der Wirbelsäule und/oder der Extremitäten.

  • Kinesiotape

    Die „bunten“ Streifen

    Das funktionelle Kinesiotape basiert auf einer in den 70er-Jahren von Dr. Kenso Kase entwickelten Methode, die man in vielen Bereichen zur Unterstützung der Therapie anwenden kann.

    Folgende Wirkungen können mit einer Tapeanlage erreicht werden:

    • Verbesserung der Muskelfunktion
    • Schmerzreduktion
    • Unterstützung der Gelenkfunktion
    • Verbesserung des Lymphabflusses

    Oft wird es unterstützend zur eigentlichen Therapie bei Beschweren wie „Hexenschuss“ oder Bandscheibenbeschwerden, Sportverletzungen, z.B. Bandrupturen, Epicondylitis („Tennisarm“) und Sehnenentzündungen, Schwellungszustände nach Operationen, Regelschmerzen, schwangerschaftsbedingte Probleme eingesetzt.

    Ein besonders hautfreundlicher Kleber erlaubt dem Kinesiotape häufig auch eine Anwendung bei Patienten mit einer „Pflasterallergie“.

    Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen mit Kinesiotape beraten wir Sie gerne persönlich, da das Anwendungsspektrum enorm groß und die Möglichkeiten vielfältig sind.

gerolltes graues Handtuch auf gruener Liege mit hoelzernen Trigger Staebchen
Nahaufnahme der Griffe eines Seilzuges mit Spiegelung im Hintergrund